Umsetzung der CSRD und der EU-Taxonomie - Aarsleff-Gruppe
© Tuomas Uusheimo
Der Hoch- und Tiefbau gehört zu den anspruchsvollsten Branchen, wenn es um Nachhaltigkeitsmanagement geht. Neben erheblichen Umweltauswirkungen – etwa in den Bereichen Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und Biodiversität – spielen auch soziale Aspekte wie der Umgang mit Subunternehmern sowie Fragen der verantwortungsvollen Unternehmensführung eine zentrale Rolle. Zudem fallen in diesem Sektor oft zahlreiche wirtschaftliche Aktivitäten unter die EU-Taxonomie, über die berichtet werden muss.
Die Aarsleff-Gruppe mit Hauptsitz in Dänemark ist eines der führenden Bauunternehmen in Nordeuropa und beschäftigt über 8.000 Mitarbeitende.
Seit 2022 unterstützt Ramboll Management Consulting die Aarsleff-Gruppe bei der Umsetzung ihrer ESG-Initiativen – sowohl als analytischer Partner im Hinblick auf CSRD und EU-Taxonomie als auch bei der praktischen Umsetzung innerhalb des Konzerns.
Die EU-Taxonomie als strategischer Entscheidungsparameter
Ein Hoch- und Tiefbaukonzern arbeitet stets projektbasiert: Jedes Projekt wird finanziert, geplant und umgesetzt. Dabei spielt die EU-Taxonomie eine entscheidende Rolle – sie dient als wichtiger Maßstab, um die Nachhaltigkeit eines Projekts zu bewerten.
Auf dieser Grundlage haben wir die folgenden Ergebnisse erzielt:
- Ein Überblick über die förderfähigen Aktivitäten in Bezug auf die EU-Taxonomie
- Screening in Bezug auf die Angleichung
- Identifizierung von Lücken, um eine bessere Angleichung zu erreichen
- Entwicklung von Instrumenten zur Verbesserung der Angleichung, wie z. B. Klimarisiko- und Anfälligkeitsbewertungen
- Umsetzung von Mindestgarantien innerhalb der Gruppe
- Integration der EU-Taxonomie in die verschiedenen Phasen der Projekte der Aarsleff-Gruppe
- Berichterstattung über die EU-Taxonomie selbst
Neue Nachhaltigkeitsberichterstattung für die Aarsleff-Gruppe
Die CSRD wird völlig neue Standards für die Transparenz der Nachhaltigkeitsleistung setzen. Der Umgang mit materiellen Auswirkungen wird in Zukunft ein entscheidender Wettbewerbsparameter für Hoch- und Tiefbaukonzerne sein. Dies erfordert jedoch gründliche Umsetzungsmaßnahmen. Ramboll hat für die Aarsleff-Gruppe Folgendes geleistet:
- Durchführung einer doppelten Wesentlichkeitsbewertung für die gesamte Gruppe
- Identifizierung von Lücken in der zukünftigen Berichterstattung
- Entwicklung eines Plans zur Umsetzung von CSRD und der damit verbundenen Richtlinien, Aktionspläne und Datenpunkte innerhalb der Gruppe
- Unterstützung bei der Erstellung des Umsetzungsprogramms
- Spezifische Hilfe und Unterstützung für ausgewählte Elemente innerhalb der wichtigsten Umwelt-, Sozial- und Governance-Standards
Als großer und komplexer Konzern wird die Aarsleff-Gruppe noch längere Zeit vor Herausforderungen bei der Umsetzung der EU-Taxonomie und der CSRD stehen. Bei Ramboll freuen wir uns darauf, die Aarsleff-Gruppe auch künftig als Partner bei der nachhaltigen Implementierung zu begleiten und zu unterstützen.
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